Donutparade

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Herzlich Willkommen zu meiner Donutparade!
Kennst Du das? Da hat man lauter schöne Exemplare Gebäckstücke oder andere Gerichte gebacken und gekocht und man hat aber gar nicht so viele Möglichkeiten, diese Bilder in den jeweiligen Rezepten unterzubringen.
Daher findest Du nun hier eine kleine Auswahl meiner bisher geposteten Donuts! Ich werde die Parade mit jedem neuen Rezept-Post weiter ausbauen und hoffe, dass die Galerie Lust auf mehr macht!
Viel Spass damit!

Donutparade
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Schokoladen-Glasur mit Orangenabrieb

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Schokoladen-Glasur mit schokolierten Soja-Crispies

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Ei-Bacon oder Pesto

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Schokoladen-Glasur

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Schokoladen-Glasur

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Erythrit/Stevia-Zitronensaft-Frosting mit Kokosraspel

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Zoodle-Pilz-Speck-Füllung

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Schokoladen-Glasur mit gepufftem Quinoa

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Erythrit/Stevia-Zitronensaft-Frosting und gepufftem Quinoa

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bereit für ein Frosting

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Schokoladen-Glasur mit zweierlei Schokolade

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Zoodle-rote-Pesto-Füllung

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Schokoladen-Glasur

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Schokoladen-Glasur

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Ei-Bacon oder Pesto

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Schokoladen-Glasur mit gehobelten Mandeln

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Erythrit/Stevia-Frosting mit Orangenabrieb

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Zoodle-grüne-Pesto-Füllung

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bereit für ein Frosting

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Schokoladen-Glasur mit gehackten Haselnüssn

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Schokoladen-Glasur mit gepufftem Quinoa

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Schokoladen-Glasur mit Kokosraspel

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Ei-Bacon oder Pesto

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Flohsamenschalenmehl – FiberHUSK

Flohsamenschalenmehl – FiberHUSK

Ihr wisst ja, dass ich keine Provision o.ä. erhalte, wenn ich bestimmte Produkte empfehle. Das tue ich ausschließlich aus dem Grund, um eine Entscheidungshilfe aufgrund von meinen Erfahrungen zu geben.
So nutze ich selbst immer und am liebsten das Flohsamenschalenmehl von FiberHUSK. Der dänische Hersteller Trio Pharma produziert dieses Flohsamenschalenmehl schon viele Jahre und in den nordischen Ländern sind FSS eine Zutat, die beinahe täglich und völlig normal  zur Küchenausstattung gehören.
Leider – so mein Kenntnisstand – gab es im Sommer 2021 in der Produktion einen Salmonellenbefall, so dass die Produktion sofort gestoppt wurde. Der Neuaufbau und die neuerliche Zertifizierung der Produktion ist natürlich nichts, was von heute auf morgen realisiert werden kann. Verständlicherweise wird es erst im Laufe des Q1 wahrscheinlich wieder FiberHUSK auf dem Markt geben,
Nachdem ich gestern allerdings weder auf die Homepage, noch auf die deutsche Facebookseite gekommen bin, habe ich nochmal angefragt und diese Rückmeldung erhalten:

„Herzlichen Dank für Ihre Anfrage – sowohl hier als auch bei Facebook. Uns gibt es auf alle Fälle immer noch – nur befinden wir uns gerade mitten in einer größeren Umstellung. Noch sind wir „hinter den Kulissen“ am Werken, aber wir erwarten, dass wir Sie im Laufe von Januar darüber informieren können, worum sich das alles handelt und wie es mit unseren Flohsamenschalenprodukten und den Produktmustern fortan vor sich gehen soll. Wir werden uns also demnächst bei Ihnen melden.

Bis dahin wünsche ich Ihnen einen schönen Januar,

alles Gute und vor allem dass Sie schön gesund bleiben.
Herzliche Grüße aus Kopenhagen“
So, das heißt, dass ich vorerst durchatmen kann, denn grundsätzlich gibt es da ein Lebenszeichen und ich bzw. wir können auf weitere Informationen hoffen.
Das stimmt mich gut gelaunt.

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Infused Water – Wasser mit Geschmack

Infused Water – Wasser mit Geschmack

Fused Water - Wasser mit Geschmack

Die Frage nach LowCarb Getränken ist allgegenwärtig. Fruchtsäfte sind aufgrund des hohen Zuckergehaltes eher nicht für diese Ernährungsform geeignet. Auch dann nicht, wenn kein weiterer Zucker zugesetzt ist. Meist sind die verwendeten Früchte per se bereits recht zuckerhaltig, d.h. viel Fruktose.
Auch bei alkoholischen Getränken scheiden sich die Geister. Dabei kommt es natürlich darauf an, was man mit der Ernährungsform erreichen möchte, denn Alkohol verhindert vermehrt die Gewichtsreduktion.
Grundsätzlich ist Alkohol natürlich in jeder Form – das ist allerdings meine Meinung – zu vermeiden, aber es sprechen natürlich auch die ein oder anderen Argumente z.B. für ein gutes Glas Rotwein oder auch ein Weizenbier als isotonisches Getränk nach dem Sport. Während man beim Bier inzwischen zumindest auf gute alkoholfreie Versionen umsteigen kann (z.B. das alkoholfreie Weizen von Kapuziner ist zudem noch KH reduziert und schmeckt laut Angaben von Hr. Wong auch noch richtig gut), so ist es bei anderen Getränken wie Wein oder auch Spirituosen eher nicht möglich. Wenn ich die Diskussionen richtig verfolge, dann ist z.B. Gin ein durchaus in der LC Community anerkanntes Getränk. Im Grunde eine eher philosophische Diskussion, aus der ich raus bin, denn ich trinke grundsätzlich keinen Alkohol, auch schon nicht in der Vor-LowCarb-Zeit.

Was mich zu dem Thema „Softdrinks“ bringt. Ja, meist werden Wasser und zuckerfreie Tees als veritable Getränke empfohlen. Das kann aber dennoch ein recht eintöniges Leben bedeuten und da kann ich verstehen, wenn Fragen nach anderen möglichen Getränken aufkommen. In diesem Zusammenhang werden dann u.a. zuckerfreie Energydrinks oder Zero Softdrinks empfohlen. Auch hier scheiden sich die Geister. Ich lehne Energydrinks generell ab (da z.T. aufputschende Zutaten verwendet werden, die auf der Dopingliste stehen), wer aber eher dirty unterwegs ist (also nicht clean eating betreibt – heißt verkürzt, keine künstlichen Stoffe oder Fertigprodukte (auch wenn ggfs. KH mäßig geeignet) verwendet), entscheidet sich vielleicht dafür. Schön ist, dass das jeder mit sich ausmachen kann.
Ich gönne mir in der Tat ab und an eine Coke Zero und das ist für mich ok.
Was ich allerdings überwiegend trinke, ist in der Tat Wasser. Das kann, vor allem dann, wenn man mit Freunden unterwegs ist, in der Tat ein wenig einfallslos sein, aber man bekommt in Restaurants oder Gaststätten oftmals nur wenig anderes. Kein Vorwurf, denn man weiß es als Gast ja, und kann zumindest dort, wo man Einfluss darauf hat, auf anderes zurück greifen.
Ich habe mir z.B. im Büro angewöhnt, in mein Wasser immer etwas dazu zu geben, das Geschmack verbreitet. Das können gefrorene Früchte, z.B. Beeren aller Art, Gurkenscheiben oder Ingwer oder Pfefferminz sein. Diese Zutaten lassen das Wasser dann nicht mehr so fad schmecken und es lässt sich gut trinken. Bei gefrorenen Früchten hat es dazu noch den Vorteil, dass das Getränk direkt gekühlt wird. Du kannst also 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Und ich bin mir sicher, wenn Du jemandem erzählst, dass Du „infused water“ trinkst, wird man vor Bewunderung (und Unwissenheit, die man aber nie zugeben würde) die Augenbrauen hoch ziehen und es hört sich auch viel besser an, als zu sagen, dass Du Beeren in Deinem Sprudelwasser das Schwimmen beibringst.

Ich habe die Tage auch mal ganz einfach Sirup gemacht (Wasser und Xylit) und das dann z.B. mit frisch gepresstem Zitronen- oder Limettensaft kombiniert und bin wirklich begeistert. Mein Magen-Darmtrakt allerdings nicht. Habe das erste Mal auf die unangenehmen Nebenwirkungen von Xylit dabei reagiert, so dass ich es nochmal mit meinem Erythrit-Stevia-Gemisch ausprobieren werde. Wenn der Versuch klappt, dann lasse ich es Euch wissen. Mit solch einem einfachen Sirup kann man dann quasi alle Versionen, die man sich als Limonade vorstellen kann, zubereiten.

Bis dahin, nicht vergessen, genug zu trinken. Das ist gerade im Sommer wichtig.

Bullet proof Coffee – BPC

Bullet proof Coffee – BPC

Ein BPC am Morgen....

Echt jetzt? Du machst Butter und Öl in Deinen Kaffee?
Das ein oder andere sehr erstaunte Gesicht ist Dir sicher, wenn Du in der Öffentlichkeit – zum Beispiel beim Frühstück im Hotel – anfängst, Deinen Bullet proof Coffee zusammen zu stellen. Erst recht verwundert wirst Du beäugt, wenn Du ganz professionell Deinen batteriebetriebenen Milchaufschäumer aus der Tasche holst und Deinen Kaffee auch noch aufschäumst. Ok, ungefähr so hätte ich vor ca. 2 Jahren auch noch geschaut, wenn ich das gesehen hätte.

Heute vergeht kaum ein Morgen, an dem ich nicht einen Bullet proof Coffee trinke. Wie die Zeit vergeht!
Wie so vieles in Sachen Foodtrends kommt auch diese Art, seinen Kaffee zuzubereiten, aus den USA. Der amerikanische Biohacker Dave Asprey hat die Idee von einer Tibetreise, auf der er seine Energie aus Tee und Butter zog, mit in die USA gebracht und dort dann auch eine Diät danach kreiert.

Der Bullet proof Coffee, auch Butterkaffe oder Ketokaffee genannt, ist ein echter Brainbooster. Die Kombination von Koffein und sogenannten mittelkettigen Triglyceriden (MCT) ist ein schneller und nachhaltiger Energielieferant speziell für das Gehirn. Die beiden wichtigsten MCTs sind die C8 Capryl- und C10 Caprin(fett)säuren. Der Körper verstoffwechselt diese Fettsäuren in sogenannte Ketonkörper (oder auch Ketone). Diese wiederum können die Blut-Gehirn-Schranke überwinden und stehen dem Gehirn als Kraftwerke mit direkter Energie zur Verfügung. Diese Fettsäuren werden vom Körper schnell und nahezu vollständig verstoffwechselt und stehen dem Gehirn daher schnell aber lang anhaltend zur Verfügung. So muss das Gehirn nicht auf Glucose zurück greifen, welche ja bekanntermaßen eine Insulinreaktion aufgrund eines steigenden Blutzuckerspiegels hervorruft. Dies gilt es zu vermeiden und dennoch genug Power für den Start in den Tag zu haben.
MCT Öle werden aus Kokosöl hergestellt, haben aber den Vorteil, geschmacksneutral zu sein. MCT-Öle, die aus C8 und C10 Fettsäuren bestehen, werden in der Regel als minderwertiger angesehen, als die, die ausschließlich aus C8 Fettsäure bestehen.
An dieser Stelle kann ich persönlich das Rocket C8 MCT Öl von Braineffect empfehlen.

Warum nun auch noch Butter?
In der Regel verwenden diejenigen einen Bullet proof Coffee, die sich KH-reduziert ergo LowCarb oder gar ketogen ernähren. In dieser Ernährungsform spielen Fett und Protein als Energielieferanten die entscheidende Rolle. Das rührt u.a. daher, dass beide Nährstöffe sogenannte essentielle Nährstoffe sind, also solche, die der Körper in der Zufuhr benötigt, da er sie sich nicht selbst herstellen kann. Entgegen der landläufigen Meinung trifft das auf Kohlenhydrate nicht zu.
Des Weiteren ist es sinnvoller auf Butter anstelle z.B. Milch für den Kaffee zurück zugreifen, da in der Butter weniger Casein vorhanden ist, welches die Bioverfügbarkeit von im Kaffee enthaltenen Antioxidanzien vermindert.

Dosierung von MCT Ölen im Bullet proof Coffee:
Als ich die ersten Gehversuche mit meinem BPC gemacht habe, war ich recht forsch in der Menge, die ich da so in den Kaffee gegeben habe. Naja, einfach mal was reinschütten war die Devise!
Ich kann Dir sagen, dass ich schon nach nur 2-3 min (zeigt die unglaublich schnelle Verfügbarkeit für den Körper) ordentlich Karussell gefahren bin. Mir war richtig gehend schwindelig und ich war froh, dass ich nur auf dem Küchenstuhl gesessen habe. Andere reagieren ohne Gewöhnung mit Durchfall und Magengrummeln. Das ist alles nicht schlimm, zeigt aber an, dass der Körper so ansatzlos mit dieser Energiewucht erst einmal überfordert ist.
Das war mir eine Lektion und der nächste BPC hatte nur ca. 1 Teelöffel MCT Öl und ca. 20 g Butter (am besten Weidebutter, da dort das Verhältnis von Omega3 und 6 Fettsäuren das beste sein soll).
Ich habe mich dann vorgetastet und weiß in zwischen, dass ich bis zu 2 Esslöffel pro Tasse BPC sehr gut vertrage. Und dann ist es ein super Start in den Tag, denn ich kann sehr konzentriert für einen langen Zeitraum meiner Arbeit nachgehen. Fast so, wie man sich das von den diversen Energy Drinks erhofft. Die lassen aber den Blutzuckerspiegel enorm ansteigen und aufgrund der nachgelagerten Insulinreaktion später ins Bodenlose fallen. Damit machen Energy Drinks zwar irgendwie wach, aber auch unglaublich hibbelig. Abgesehen von dem vielen Zucker sind diese Drinks ja auch ein einziger Chemiebaukasten und daher nicht nur aus dem einen Grund für mich ein absolutes NoGo.

Da ich ja eine begeisterte Golferin bin, ist ein Bullet proof Coffee vor einem Turniertag für mich genau der richtige Einstieg in eine fokussierte Runde und ich kann meinen Energielevel über mehrere Stunden halten. Für mich daher das Prädikat absolut empfehlenswert!

Zubereitung des BPC:
1 Tasse Kaffee
ca. 20 g Butter
1 TL – 2 EL hochwertiges C8 MCT Öl
Alles zusammen aufschäumen, dann hast Du fast die Konsistenz eines normalen Cappuccinos. Ich mache das immer mit meinem Pürierstab bis es einen schön geschmeidigen Schaum auf dem Kaffee gibt.
Andere nutzen den Milchaufschäumer oder eine french press.

Bambusfasern

Bambusfasern

Bambusfasern – die fluffigste Versuchung der LowCarb Zutaten!

Bambusfasern als Zutat in Lebensmitteln? Was mir bis vor 1 Jahr komplett neu. Inzwischen habe ich mich dazu entschlossen, sie in meine Rezepte einzubauen. Der Grund liegt darin, dass es oftmals schwer ist, in LowCarb Gebäck eine gewisse Luftigkeit zu bekommen. Quark und Ei lassen die Backergebnisse häufig feucht bleiben und man hat das Gefühl, dass das Gebäck, ob Brot, Brötchen oder Kuchen, noch nicht ganz fertig gebacken ist.
Bambusfasern haben quasi keine nennenswerte KH, allerdings jede Menge Ballaststoffe. Je nach Anbieter variiert ihre Konsistenz enorm. Als ich die erste Lieferung von der Bäckerei Spiegelhauer erhalten habe, war ich über das Volumen absolut erstaunt. Mich hat es – ehrlich gesagt – eher an das Innenleben von einem Kissen erinnert, als ein ein Mehl. Andere Lieferanten, von denen ich die Bambusfasern ab und an beziehe, wie z.B. Zimmermann Sportnahrung, liefern die Bambusfasern in Form eines sehr sehr fein gemahlenen Mehls, das Weizenmehl ähnelt. Also gibt es hier unglaubliche Unterschiede.

Gerade in der Anfangsphase der Ernährungsumstellung ist man mit unendlich vielen komplett neuen Zutaten konfrontiert. Ich, genau wie viele andere, versuchen sich anfangs an Empfehlungen anderer zu orientieren. Nach und nach sortiert man aus, und so ergibt sich irgendwann eine gewisse Routine in Bezug auf wo kaufe ich was in der von mir gewünschten Qualität. Beim Thema Mandelmehl habe ich ja schon so meine Erfahrungen niedergeschrieben. Meine (aktuellen) Bezugsquellen für die Zutaten, die ich aktuell verwende, findest Du hier.

Die bei weitem am häufigsten gestellte Frage bei der Veröffentlichung von Rezepten ist: Kann ich x gegen y austauschen? Immer eine etwas schwierige Sache, denn a) entstehen Rezepte oft durch Experimentieren und daher nur genau mit diesen Zutaten. Und b) ist der Austausch in der LowCarb Welt gar nicht so einfach. Es gibt so viele LC-Mehle mit den unterschiedlichsten Eigenschaften, so dass der Austausch oftmals über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Da Bambusern noch relativ neu sind, wurden viele LowCarbler im Anfänger- aber auch Fortgeschrittenen Stadium – bisher noch nicht damit konfrontiert. Da sie aber in immer größerem Maße eingesetzt werden, ist es sinvoll, sich damit ein wenig zu beschäftigen.

Wenn man es mal ganz pragmatisch sieht, ist es eine Zutat, die Volumen und Ballaststoffe, aber wenig Kalorien und Kohlehydrate liefert. Ergo, macht satt und nicht dick. So einfach kann die Rechnung sein. Die Industrie macht sich speziell das Volumen der Bambusfasern zu eigen und kann so z.B. das Volumen von Humus mit dem Einsatz von Bambusfasern verdoppeln. Allein das zeigt, dass Bambusfaser eine Zutat ist, die einen hohen „Fluffitätsfaktor“ besitzen. Warum diesen also nicht nutzen?

Kartoffelfasern sind in der LowCarb Ernährungsweise schon seit langem etabliert. Wenn nun nach möglichen Austauschprodukten gefragt ist, wird sehr häufig die Frage gestellt, ob man Bambusfasern gegen Kartoffelfasern austauschen kann. Allein das hier im Beitrag gezeigte Foto zeigt, dass das Volumen von 10 g Bambusfasern und 10 g Kartoffelfasern so unterschiedlich ist, dass die Antwort auf die Frage selbsterklärend ist. Meine Antwort ist ganz klar: Nein! Andere Zutat – anderes Ergebnis!

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich finde Bambusfasern toll und freue mich sehr, dass ich die Entdeckung gemacht habe.

Brot und Gebäck einfrieren?

Brot und Gebäck einfrieren?

Eine Frage, die in den Foren und Facebook-Gruppen häufig gestellt wird, ist die, wie man LowCarb Brot und Gebäck aufbewahren kann. Ich bin kein Freund davon, es in einem Tuch eingeschlagen im Kühlschrank oder einer Brotbox zu lagern. Nicht nur wegen des Platzes, den ich in unserem Kühlschrank für frische Zutaten und Milchprodukte (MiPros) brauche, sondern auch, weil mir Brot am besten frisch schmeckt!

Bin ich mal am Backen, dann backe ich! Du kennst das, wenn man den Backofen schon mal hoch heizt, kann man die Gelegenheit nutzen und gleich ein wenig auf Vorrat backen. So mache ich das auch. Auch wenn es nicht so ganz einfach ist, ein knuspriges Brot oder Brötchen mit getreide- und daher auch glutenfreien LowCarb Mehlen zu backen, so gibt es einen entscheidenden Vorteil: Einfrieren und Auftauen ist überhaupt kein Problem! Viel mehr noch, so ein frisch aufgebackenes noch lauwarmes Brötchen oder eine Brotscheibe, auf der die Butter verläuft, ist doch klasse.

Ob Blechtoast, Ballonbrötchen oder eines der tollen Buttermilchbrote, ich schneide es im frischen Zustand in Scheiben oder Brötchenhälften und friere sie so ein. Morgens, wenn zum Frühstück dann frischer Brötchenduft aus der Küche kommt – ist das nicht großartig? Also die gefrorenen Backwaren einfach in den Toaster (für Brot und Blechtoast), die Heißluftfritteuse (ich bin ein großer Fan) oder den Backofen und schon ist das Frühstück ein guter Start in den Tag.

Küche verwüsten – Kitchen fails

Küche verwüsten – Kitchen fails

Küche verwüsten - Kitchen fails

After Eight....nicht

Da liegt man morgens im Bett – an einem Sonntag (!) – und kann nicht mehr schlafen, weil einem die fixe Idee in den Sinn kommt, After Eight nachbauen zu wollen. Ok, die komplette Schokopralinenindustrie, Verfahrenstechniker und Lebensmitteltechnologen mal eben so en passant zu düpieren war wohl eher etwas größenwahnsinnig. Nur, dass Ihr auch seht, dass das Nachkochen von bestehenden Rezepten ja shcon oftmals schwer genug ist. Das Entwicklen von neuen Rezepten, die dann auch alltagstauglich sind, ist um ein Vielfaches schwerer. Der ein oder andere Mißerfolg bleibt nicht aus. Aber wenn man dran bleibt und vielleicht ein wenig tüftelt, kann es am Ende doch klappen. Wenn ich also die ersten vernünftigen After Eight Nachbauten hinbekommen habe, werdet Ihr es als erstes erfahren.

Aaaaah, lauter Eier Zwillinge!

Ich kaufe meine Eier immer auf unserem lokalen Markt von lokal ansässigen Bauern. Und wenn ich die, der Größe L kaufe, dann haben die nichts mit den L-Eiern aus dem Supermarkt zu tun. Die Eier vom Markt sind per se schon unglaublich groß, und dann kommt noch dazu, dass speziell um die aktuelle Jahreszeit (April/Mai) ganz viele der Eier, Zwillingsdotter haben. In diesem Fall waren es alle Zwillinge – das torpediert doch jedes Rezept 🙂 !

Küche verwüsten - Kitchen fails
Küche verwüsten - Kitchen fails

Ein Monster in meinem Ofen

…da geht man mal für 3 Minuten aus der Küche, kommt zurück und dann das! 😀 Ein kleines Küchenmonster! An sich sollte es ein ganz normales Blechtoast werden. Jetzt könnte sich eine komplette Gans darin verstecken.
Hier geht es zum Rezept.

Ja, mir geht es gut!

Versprochen! Meine Finger sind alle noch dran und sie bewegen sich auch alle 5 noch. Das ist das Ergebnis, wenn man mit gefrorenen Heidelbeeren herum werkelt. Wahnsinn, welche Farbkraft diese kleinen Beeren haben!

Küche verwüsten - Kitchen fails
Küche verwüsten - Kitchen fails

Schokodesaster

Der Teig war zu weich, ließ sich nicht anständig ausrollen und als dann noch Schokolade ins Spiel kam, war es dann leider passiert. Das eigentliche Endergebnis war dann auch nicht so fotogen, so dass ich es Dir erspare 😀

Mandelmehl

Mandelmehl vs. gemahlene Mandeln

Mandelmehl ist eines der wichtigsten Mehle in der LowCarb Ernährung. Speziell beim Backen von Kuchen und Gebäck ist nicht wegzudenken. Es hat je nach Hersteller und/oder Charge einen mehr oder weniger intensiven Geruch oder Geschmack von Marzipan. In der Regel ist es allerdings eher neutral vom Geschmack, aber in der Konsistenz dem klassischen Weizenmehl recht nah.

Dennoch werden häufig Mandelmehl und gemahlene Mandeln in einem Atemzug genannt. Nicht selten werden sogar von Herstellern gemahlene Mandeln unter dem Namen Mandelmehl verkauft. Hier heißt es also als Konsument mit wachsamen Augen einkaufen zu gehen. Wie erkennt man denn dann den Unterschied?

Gemahlene Mandeln findet man in jedem Supermarkt in der Abteilung für Backzutaten. Direkt bei Kokosraspeln und gemahlenen Haselnüssen. Bei den gemahlenen Mandeln gibt es 2 Ausprägungen. Die etwas bräunlicheren gemahlenen Mandeln, sind Mandeln, die incl. ihrer braunen Fruchthaut gemahlen werden. Und es gibt gemahlene und blanchierte Mandeln, bei denen durch das Tauchen in heißes Wasser (Blanchieren) die braune Fruchthaut von der eigentlichen Mandel entfernt werden kann. Diese gemahlenen Mandeln sind schön hell. In Abhängigkeit des Einsatzes und des Rezeptes kann man sich für die eine oder andere Variante entschieden. Als Bestandteil eines LC-Bircher-Müslis z.B. könnten es bei mir gerne die Mandeln mit Haut sein, da wäre mir die Farbe nicht so wichtig. Für Backwarenrezepte, in denen gemahlene Mandeln vorkommen, würde ich in der Regel die gemahlenen und blanchierten Mandeln nehmen. Ganz einfach, weil die Backwaren dann eine schönere Farbe bekommen. Aufgrund des zusätzlichen Verarbeitungsschrittes sind die hellen gemahlenen Mandeln natürlich auch teurer.

Bei Mandelmehl nun, handelt es sich um den gemahlenen Rest (der sogenannte Presskuchen), der beim Pressen von Mandelöl übrig bleibt. Dieser Rest wird sehr fein gemahlen und hat fast die Konsistenz von Weizenmehl. Durch den Entzug von Öl während des Pressvorganges, und die feinere Körnung, hat das Mandelmehl andere Backeigenschaften als gemahlene Mandeln. Mandelmehl hat daher einen Fettanteil von ca. 10 %, wohingegen gemahlene Mandeln einen Fettgehalt von ca. 60 % aufweisen.

Die feine Körnung und das entölte Mehl liefert einer möglichen Flüssigkeit viel Oberfläche und bindet diese daher wesentlich besser als gemahlene Mandeln.

Beim Kauf sollte daher dringend die Produktbeschreibung gelesen werden. Fehlt dort die Information „teilentölt“ oder „entölt“, handelt es sich lediglich um gemahlene Mandeln. Da es hier offensichtlich keine rechtlichen Vorgaben gibt, müssen wir als Kunden darauf achten, das zu kaufen, was wir auch wirklich haben wollen. Ein sehr guter Indikator ist auch der angegebene Fettgehalt. Gemahlene Mandeln haben einen Fettgehalt von ca. 50-52 %. Mandelmehl, welches ja zum Teil entölt wird, hat einen wesentlich geringeren Fettanteil – also meist um die 10 %.
Meine Empfehlung ist klar das Mandelmehl / Mandelprotein von Mr. Brown.

LowCarb und seine Varianten

LowCarb und seine Varianten

Die Ernährungsform, die darauf begründet, den Anteil an Kohlehydraten in der Ernährungsweise zu reduzieren und deren allgemein gültige Definition gibt es nicht. Man kann nicht einfach ein Buch aufschlagen und die Definition auswendig lernen. LowCarb ist kein geschützter Begriff, das bedeutet auf der einen Seite, dass man eine für sich passende Version finden kann, auf der anderen allerdings, dass man sich durch sehr viel Literatur kämpfen muss, um es zu verstehen. Einige Arten der LowCarb-Ernährung sind hier kurz erwähnt: LCHF = Low Carb – high fat = Kohlehydrate ca. <100g pro Tag LCLF = Low Carb – low fat = Kohlehydrate ca. <100g pro Tag Keto = Energie des Körpers wird aus Ketonkörper generiert = Kohlehydrate ca. <50g pro Tag LowCarb nach Atkins = je nach Phase der Diät <5g KH pro Tag, später <20g KH pro Tag LowCarb mit der 10er Regel = keine Zutat darf >10g KH auf 100g Produkt haben LowCarb nach der 300g Regel = LowCarb ja, und nur max 300g pro Mahlzeit LOGI Methode=80-100g KH pro Tag mit Zutaten, deren Glyxfaktor im Rahmen einer definierten Ernährungspyramide berücksichtigt wird Du siehst, das sind nur einige Ideen, die auf dem LowCarb Markt zu finden sind, die aber eines alle gemeinsam haben, nämlich das Verständnis, dass Kohlehydrate keine essentiellen Nährstoffe sind und daher aus den unterschiedlichsten Zutaten gebildet werden können. Das ist bei guten Fetten und Eiweißen anders, diese sind essentiell und der Körper benötigt sie, um das Überleben zu sichern. Die Aussage, dass unser Gehirn z.B. Zucker benötigt ist darum falsch, wenn es um zugeführten Zucker geht. Der Körper ist in der Lage, die für ihn notwendigen Kohlehydrate über den Stoffwechsel und Enzyme zu generieren. Meine Devise dabei ist, es muss praktikabel im Alltag, gesundheitsfördernd und auch sozial kompatibel sein. Was heißt das? Praktikabel im Alltag: Kennt Ihr diese Rezeptbücher, in denen die exotischsten Gewürze und Zutaten zu finden sind, von denen man aber im ganzen Leben nur eine Messerspitze voll benötigt? Habt Ihr von diesen Zutaten auch noch einige in Euren Schränken und werdet sie irgendwann entsorgen müssen, weil sie alt und schlecht geworden sind? Genau das ist, was ich mit alltags tauglich meine. Sicher gibt es auch in der LC Ernährung Zutaten (speziell beim Backen), die auch ich vorher nie gehört oder gesehen habe. Aber alles andere sind Gemüse, Fleisch und Milchprodukte wie sie völlig normal in jedem Supermarkt erhältlich sind. Viele der Gerichte sind schnell und immer frisch zubereitet, so dass das Essen machen auch Spaß macht. Gesundheitsfördernd: Das ist ein breites Thema, allerdings ist ja allgemein gültig, dass frische Zutaten für die Ernährung per se schon mal besser sind, als Convenience-/Fertiggerichte oder Junkfood. Viele Menschen leiden inzwischen unter Glutenunverträglichkeit (auch Weizenkleber oder Klebeeiweiß des Getreides genannt). Jedes Brötchen und Brot muss sich in seiner Fluffigkeit und Crunch gegenüber dem anderen abheben. Das Gluten hilft dabei, die Stabilität der umbackenen Luft zu halten. Da der Kundenwunsch danach immer größer wurde, wird heute zu dem natürlichen Gluten zusätzlich Gluten bei Backwaren beigefügt, um so das erwünschte Krachen beim Beißen in ein Brötchen zu verstärken. Diese Überdosierung führt bei manchen Menschen zu Magenkrämpfen, Durchfall und Zahnveränderungen. Eine der Auswirkungen nennt man Zöliakie. Weiterhin ist eine der grundlegenden Ideen der kohlydratreduzierten Ernährung den Blutzuckerspiegel auf einem normal niedrigen uns stabilen Level zu halten. Also eine möglichst geringe Insulinreaktion auf die Nahrungsaufnahme zu erwirken. Diese Idee kennen Diabetiker in ihrer Ernährung gut, denn bei ihnen ist in der Regel genau diese Balance nicht mehr gewährleistet z.B. bei einer Insulinresistenz. Ich bin weder Medizinerin noch Ernährungswissenschaftler, halte diese Aussagen allerdings für sehr plausibel und lerne auch jeden Tag dazu. Sozial kompatibel: Ja, ich lebe LowCarb, aber es gibt kein Evangelium oder Dogma für mich. Bin ich an einem Tag unterwegs und treffe mich mit Freunden, achte ich natürlich darauf, dass ich im Rahmen meiner Idee meiner Ernährung bleibe, weiß aber, dass ich von einem Bissen Kartoffel oder Kuchen nicht gleich tot umfallen werde. Ich möchte niemanden in meiner Umgebung belehren oder erziehen. Sollte ich in einem Restaurant oder bei einer Einladung von Freunden, Dinge, die in meine Ernährungsvorstellung nicht passen, weglassen können, werde ich das selbstverständlich machen. Allerdings werde ich niemanden vor den Kopf stoßen, wenn er meine Vorstellung von einem Essen nicht teilt.