Doppelkeks für alle

Doppelkeks für alle

Portionen

12

Zeit gesamt

30 min

Level

easy

Rezept

Doppelkeks für alle

Kekse! Kennst Du das noch aus der Sesamstraße? Das Krümmelmonster erklärt, was ihm im Leben gaaaanz wichtig ist….genau: Kekse! Das hier sind dann auch nicht nur einfach Kekse, sondern Doppelkekse mit einer leckeren Schicht zuckerfreie Schokolade dazwischen. Die erinnern Dich sicher an eine bekannte Keksrolle.
Und wie isst Du die? Machst Du den Deckel ab und leckst dann erst mal die Schoki vom Keks? Oder so wie ich, vom Rand her rund herum und dann nach innen, so dass das beste – also der Teil vom Doppelkeks in der Mitte übrig bleibt, auf dem die meiste Schokolade ist? Daher meine Forderung: Doppelkeks für alle!

Ich seh‘ schon, wir verstehen uns. Ich verabschiede mich jetzt in die Küche, ich brauche Kekse!

Zutaten

Für den Keksteig:

Für die Füllung:

Bist Du auch so ein Krümmelmonster? Doppelkeks-Alarm!

Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle

Marshmallows

Oder lieber Marshmallows?

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Ofen auf 160 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.

Schritt 2

Butter, Ei und Süße (Xylit oder Erythrit) zusammen schaumig schlagen.

Schritt 3

Die trockenen Zutaten untereinander mischen und der Butter-Ei-Masse zufügen. Zu einem homogenen und knetbaren Teig rühren.

Schritt 4

Zwischen zwei Lagen Backpapier oder Dauerbackfolien ausrollen, danach mit einem Ausstecher oder anderen Gegenstand (so ein kleines Schnapsgläschen geht auch super) die Keksböden ausstechen und mit einer Gabel jeweils einstechen.

Schritt 5

Jetzt für ca. 10 min in den Backofen. Bitte im Auge behalten, so dass sie nicht zu dunkel werden.

Schritt 6

Nach dem Backen, die Keksböden gut auskühlen lassen. Die Kekse werden erst fest, wenn sie abgekühlt sind, also hab ein wenig Geduld.
Die zuckerfreie Schokolade mit etwas Butter oder Kokosöl über dem Wasserbad schmelzen und dann auf der Hälfte der Keksböden verteilen, danach den 2. Keksboden jeweils als Deckel darüber legen und leicht andrücken.
Jetzt nur noch warten, bis die Schokolade wieder fest geworden ist und genießen.

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Low Carb Mehl

Welche low carb Mehle gibt es und wo kannst Du sie kaufen?

LC taugliche Mehle zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie getreidefrei und damit auch glutenfrei sind. Das macht sie beim Backen besonders, denn ihnen fehlt das Klebereiweiß Gluten. Das ist gut uns schlecht – gut, denn Unverträglichkeiten auf Gluten (Zöliakie) sind in aller Munde und sind daher bei der low carb Ernährung (so wie ich sie betreibe) kein Thema. Schlecht, weil denn Backwaren dann das Bindemittel fehlt, um die umbackene Luft festzuhalten. Du weißt, was ich meine, oder?
Gut, dann sind hier erst einmal aus meiner Sicht die wichtigsten low carb Mehle aufgelistet und vor allem, wo man sie beziehen kann, bzw. woher ich sie beziehe:

Saaten- und Nussmehle:

Leinsamenmehl dunkel oder hell (gold)
Sonnenblumenkernmehl
Sojamehl (aus biologischem Anbau in Österreich, nicht genmanipuliert)
Walnussmehl
(Süß-)Lupinenmehl

Meine Empfehlung:

L-Carb-Shop


Mehle aus Hülsenfrüchten:

Kichererbsenmehl gibt es bereits in vielen Supermärkten, in der Regel immer in türkischen Supermärkten, da dieses Mehl dort in der normalen Küche Anwendung findet.
rote Linsenmehl

Meine Empfehlung:

ALDI Süd (meist nur als Aktionsware kurzzeitig erhältlich) ansonsten lassen sich rote Linsen einfach in der Kaffeemühle oder einem Blender oder Thermomix artigen Gerät zu feinem Mehl mahlen.


Mehle aus Pseudogetreiden:

Buchweizenmehl und Buchweizenflocken (Firma Dogvan)

Meine Empfehlung:

Kaufland


Sonstige Mehle:

Kokosmehl
Hanfmehl
Sesammehl
Mandelmehl

Meine Empfehlung:

Bäckerei Spiegelhauer (online)
Mr. Brown

Laugengebäck

Laugengebäck

Portionen

8

Zeit gesamt

60 min

Level

medium

Rezept

Laugengebäck

Laugenstange, Laugenzopf und Co.
So eine leckere Laugenstange mit Butter oder Frischkäse, zum Obatzer oder einfach nur so als Knabberei – lecker! Ich habe ein wenig mit den unterschiedlichsten LowCarb-Mehlen experimentiert und eine Mischung gefunden, die mir – und hoffentlich auch Dir – richtig lecker schmeckt. Diese Lauge war mir früher immer ein wenig suspekt, aber nun, wissend, dass es sich nur um Wasser und Natron handelt, hat sie ihren Schrecken verloren und ich freue mich jedes Mal wieder, wenn ich das leckere Gebäck aus dem Ofen nehmen kann.

Laugengebäck ist inzwischen ein Standardgebäck in meiner LowCarb-Bäckerei geworden und ich möchte nicht mehr darauf verzichten. Immer dann, wenn es etwas herzhafter sein darf, greife ich auf meinen eingefrorenen Fundus an Laugenstangen, Laugenzöpfen oder Laugenbrötchen zurück. Kurz aufgebacken und genießen.

Und los geht’s zum nächsten Brunch mit Laugengebäck!

Zutaten

Nasse Zutaten:

  • 500 ml Buttermilch
  • 2 Eier (bei mir immer Größe L)

Trockene Zutaten:

Für die Lauge:

  • 3-4 EL Natron
  • 1,5 L Wasser

Für das Finish:

  • grobes (Meer)Salz oder Meersalzflocken

Laugengebäck – hmmmm, himmlisch!
Passend zu vielen herzhaften Gerichten oder einfach nur mit einem ordentlichen Stück Butter darauf genießen!

Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle
Doppelkeks für alle

Brotchips

Chips aus Brot? Echt klasse!

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Die nassen Zutaten miteinander quirlen.

Schritt 2

Dann die zuvor gut durchmischten trockenen Zutaten dazugeben und so lange durchkneten, bis ein gut formbarer Teig entsteht. Das machst Du am besten mit der Küchenmaschine und nutzt dazu den Flachrührer.

Schritt 3

Forme aus dem Teig Stangen, Zöpfe oder Bretzeln und bringe dann das Wasser zum Kochen. Gib in das kochende Wasser vorsichtig die 3-4 EL Natron (Achtung, es wird schäumen, daher vorsichtig sein).

Schritt 4

Nun tauche jedes Gebäckstück für ca. 10-20 sec in die Lauge und lege es danach auf Dein Backpapier oder die Dauerbackfolie. Je nachdem, welche Form du Für das Gebäck gewählt hast, kannst Du eine Laugenstange oder eine Bretzel mit dem Messer an den üblichen Stellen einritzen. Jetzt verteile grobes Meersalz darauf.

Schritt 5

Heize den Ofen auf ca. 190 Grad Umluft vor, so dass die Laugenteile nun für 10 min und danach bei 180Grad O/U ca. 30 min backen. Ggfs. mit Alufolie abdecken, sodass die Teile nicht zu dunkel werden.

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Bambusfasern

Bambusfasern

Bambusfasern – die fluffigste Versuchung der LowCarb Zutaten!

Bambusfasern als Zutat in Lebensmitteln? Was mir bis vor 1 Jahr komplett neu. Inzwischen habe ich mich dazu entschlossen, sie in meine Rezepte einzubauen. Der Grund liegt darin, dass es oftmals schwer ist, in LowCarb Gebäck eine gewisse Luftigkeit zu bekommen. Quark und Ei lassen die Backergebnisse häufig feucht bleiben und man hat das Gefühl, dass das Gebäck, ob Brot, Brötchen oder Kuchen, noch nicht ganz fertig gebacken ist.
Bambusfasern haben quasi keine nennenswerte KH, allerdings jede Menge Ballaststoffe. Je nach Anbieter variiert ihre Konsistenz enorm. Als ich die erste Lieferung von der Bäckerei Spiegelhauer erhalten habe, war ich über das Volumen absolut erstaunt. Mich hat es – ehrlich gesagt – eher an das Innenleben von einem Kissen erinnert, als ein ein Mehl. Andere Lieferanten, von denen ich die Bambusfasern ab und an beziehe, wie z.B. Zimmermann Sportnahrung, liefern die Bambusfasern in Form eines sehr sehr fein gemahlenen Mehls, das Weizenmehl ähnelt. Also gibt es hier unglaubliche Unterschiede.

Gerade in der Anfangsphase der Ernährungsumstellung ist man mit unendlich vielen komplett neuen Zutaten konfrontiert. Ich, genau wie viele andere, versuchen sich anfangs an Empfehlungen anderer zu orientieren. Nach und nach sortiert man aus, und so ergibt sich irgendwann eine gewisse Routine in Bezug auf wo kaufe ich was in der von mir gewünschten Qualität. Beim Thema Mandelmehl habe ich ja schon so meine Erfahrungen niedergeschrieben. Meine (aktuellen) Bezugsquellen für die Zutaten, die ich aktuell verwende, findest Du hier.

Die bei weitem am häufigsten gestellte Frage bei der Veröffentlichung von Rezepten ist: Kann ich x gegen y austauschen? Immer eine etwas schwierige Sache, denn a) entstehen Rezepte oft durch Experimentieren und daher nur genau mit diesen Zutaten. Und b) ist der Austausch in der LowCarb Welt gar nicht so einfach. Es gibt so viele LC-Mehle mit den unterschiedlichsten Eigenschaften, so dass der Austausch oftmals über Erfolg und Misserfolg entscheiden.
Da Bambusern noch relativ neu sind, wurden viele LowCarbler im Anfänger- aber auch Fortgeschrittenen Stadium – bisher noch nicht damit konfrontiert. Da sie aber in immer größerem Maße eingesetzt werden, ist es sinvoll, sich damit ein wenig zu beschäftigen.

Wenn man es mal ganz pragmatisch sieht, ist es eine Zutat, die Volumen und Ballaststoffe, aber wenig Kalorien und Kohlehydrate liefert. Ergo, macht satt und nicht dick. So einfach kann die Rechnung sein. Die Industrie macht sich speziell das Volumen der Bambusfasern zu eigen und kann so z.B. das Volumen von Humus mit dem Einsatz von Bambusfasern verdoppeln. Allein das zeigt, dass Bambusfaser eine Zutat ist, die einen hohen „Fluffitätsfaktor“ besitzen. Warum diesen also nicht nutzen?

Kartoffelfasern sind in der LowCarb Ernährungsweise schon seit langem etabliert. Wenn nun nach möglichen Austauschprodukten gefragt ist, wird sehr häufig die Frage gestellt, ob man Bambusfasern gegen Kartoffelfasern austauschen kann. Allein das hier im Beitrag gezeigte Foto zeigt, dass das Volumen von 10 g Bambusfasern und 10 g Kartoffelfasern so unterschiedlich ist, dass die Antwort auf die Frage selbsterklärend ist. Meine Antwort ist ganz klar: Nein! Andere Zutat – anderes Ergebnis!

Um es auf den Punkt zu bringen: Ich finde Bambusfasern toll und freue mich sehr, dass ich die Entdeckung gemacht habe.

Blog

Mandelmehl

Mandelmehl vs. gemahlene Mandeln

Mandelmehl ist eines der wichtigsten Mehle in der low carb Ernährung. Speziell beim Backen von Kuchen und Gebäck ist nicht wegzudenken. Es hat je nach Hersteller und/oder Charge einen mehr oder weniger intensiven Geruch oder Geschmack von Marzipan. In der Regel ist es allerdings eher neutral vom Geschmack, aber in der Konsistenz dem klassischen Weizenmehl recht nah.

Dennoch werden häufig Mandelmehl und gemahlene Mandeln in einem Atemzug genannt. Nicht selten werden sogar von Herstellern gemahlene Mandeln unter dem Namen Mandelmehl verkauft. Hier heißt es also als Konsument mit wachsamen Augen einkaufen zu gehen. Wie erkennt man denn dann den Unterschied?

Gemahlene Mandeln findet man in jedem Supermarkt in der Abteilung für Backzutaten. Direkt bei Kokosraspeln und gemahlenen Haselnüssen. Bei den gemahlenen Mandeln gibt es 2 Ausprägungen. Die etwas bräunlicheren gemahlenen Mandeln, sind Mandeln, die incl. ihrer braunen Fruchthaut gemahlen werden. Und es gibt gemahlene und blanchierte Mandeln, bei denen durch das Tauchen in heißes Wasser (Blanchieren) die braune Fruchthaut von der eigentlichen Mandel entfernt werden kann. Diese gemahlenen Mandeln sind schön hell. In Abhängigkeit des Einsatzes und des Rezeptes kann man sich für die eine oder andere Variante entschieden. Als Bestandteil eines LC-Bircher-Müslis z.B. könnten es bei mir gerne die Mandeln mit Haut sein, da wäre mir die Farbe nicht so wichtig. Für Backwarenrezepte, in denen gemahlene Mandeln vorkommen, würde ich in der Regel die gemahlenen und blanchierten Mandeln nehmen. Ganz einfach, weil die Backwaren dann eine schönere Farbe bekommen. Aufgrund des zusätzlichen Verarbeitungsschrittes sind die hellen gemahlenen Mandeln natürlich auch teurer.

Bei Mandelmehl nun, handelt es sich um den gemahlenen Rest (der sogenannte Presskuchen), der beim Pressen von Mandelöl übrig bleibt. Dieser Rest wird sehr fein gemahlen und hat fast die Konsistenz von Weizenmehl. Durch den Entzug von Öl während des Pressvorganges, und die feinere Körnung, hat das Mandelmehl andere Backeigenschaften als gemahlene Mandeln. Mandelmehl hat daher einen Fettanteil von ca. 10 %, wohingegen gemahlene Mandeln einen Fettgehalt von ca. 60 % aufweisen.

Die feine Körnung und das entölte Mehl liefert einer möglichen Flüssigkeit viel Oberfläche und bindet diese daher wesentlich besser als gemahlene Mandeln.

Beim Kauf sollte daher dringend die Produktbeschreibung gelesen werden. Fehlt dort die Information „teilentölt“ oder „entölt“, handelt es sich lediglich um gemahlene Mandeln. Da es hier offensichtlich keine rechtlichen Vorgaben gibt, müssen wir als Kunden darauf achten, das zu kaufen, was wir auch wirklich haben wollen. Ein sehr guter Indikator ist auch der angegebene Fettgehalt. Gemahlene Mandeln haben einen Fettgehalt von ca. 50-52 %. Mandelmehl, welches ja zum Teil entölt wird, hat einen wesentlich geringeren Fettanteil – also meist um die 10 %.
Meine Empfehlung ist klar das Mandelmehl / Mandelprotein von Mr. Brown.