Baumkuchen der anderen Art

Baumkuchen der anderen Art

Portionen

25

Zeit gesamt

120 min

Level

medium

Rezept

Baumkuchen der anderen Art

Dass das hier kein klassischer Baumkuchen ist, sieht man schnell. Aber irgendwie ist es dann doch einer, denn er sieht aus wie ein Weihnachtsbaum. Als Nachtisch für den heiligen Abend oder auch zum Kaffee am 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag werde ich ihn wahrscheinlich noch mit Weihnachtsschmuck aus gefärbtem Zuckerguss (aus Erythrit natürlich) verzieren.
Ja, es ist schon auch ein ordentlich großer Weihnachtsbaum, den ich da gebacken habe, allerdings werden LC Backwaren ja nicht so schnell so trocken, wie die klassischen Gebäckstücke, so dass man diesen Kuchen getrost 3-4 Tage – in Frischhaltefolie und kühl gelagert – aufbewahren und sich immer mal wieder ein Stückchen gönnen kann. Natürlich kann man ihn auch eine Nummer kleiner backen, also nur mit der einfachen Menge an Teig, dann musst Du nur daran denken, auch die Füllung entsprechend zu halbieren.
Meiner war übrigens so groß, dass ich die Baumspitze umklappen musste, sonst hätte er nicht in den Ofen gepasst.
Der Teil, der rechts und links vom doppellagigen Teig abgeschnitten wurde, habe ich natürlich weiter genutzt und zu einem kleinen Zopf geflochten, der nach dem Backen in die Gefriertruhe gewandert ist. Als Reserve sozusagen!
Die Idee, den Baum so zu gestalten kommt von Cookist. von denen ich mir immer mal wieder witzige Inspirationen hole, Essen zu gestalten.

Zutaten

Als Teig habe ich die doppelte Menge des Hefeteigs verwendet. Sollte er zu flüssig sein, um ihn gut kneten zu können, kannst Du mit etwas Kokosmehl abbinden, bis der Teig einem klassischen Hefeteig entspricht.

Für die Füllung:

  • 1 Tafel (80 g) NSA Vollmilchschokolade
  • 1/2 Tafel (40 g) NSA Zartbitterschokolade
  • 1 EL Kokosöl
  • gehackte Haselnüsse und/oder Mandeln
  • 2 EL pulverisiertes Eryhtrit
  • 2 TL Zimt
  • 1 Ei zum Bestreichen des Kuchens vor dem Backen

Damit machst Du bei jeder vorweihnachtlichen Kaffeetafel Eindruck!

Baumkuchen der anderen Art
Baumkuchen der anderen Art
Baumkuchen der anderen Art
Baumkuchen der anderen Art
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Baumkuchen der anderen Art
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Baumkuchen der anderen Art
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Baumkuchen der anderen Art

Baumkuchen

Hier geht es zum echten Baumkuchen.

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Teig in 2 Hälften teilen und beide Hälften jeweils zu einem großen Rechteck auf einer bemehlten Unterlage (mit Bambusfasermehl) ausrollen. Die Unterlage für den unteren Teil des Kuchens ist idealerweise gleich eine Dauerbackfolie oder ein Backpapier, so dass Du am Ende den Kuchen nicht nochmal umbetten musst.
Den Ofen auf ca. 150 Grad Umluft vorheizen.

Schritt 2

Schokolade mit Kokosöl im Wasserbad schmelzen (Achtung, nicht zu heiß werden lassen, da sonst die Schokolade verbrennt) und auf einer der beiden Teighälften gleichmäßig verteilen. Danach die gehackten Haselnüsse und/oder Mandeln, sowie Pulvererythrit und Zimt verteilen.

Schritt 3

Die 2. Teighälfte mit der unbemehlten Seite auf die erste Teighälfte möglichst bündig legen und leicht andrücken (dabei sollte die Schokolade möglichst nicht herausquetschen).

Schritt 4

Jetzt den Teig zu einem möglichst großen Dreieck schneiden – also in Längsrichtung. Die abgeschnittenen können zu einem kleinen Zopf verarbeitet und nach dem Baum gebacken werden.
Das Dreieick – am besten mit einem Pizzaroller – von den Rändern in Richtung Mitte alle 3-4 cm einschneiden. Dabei darauf achten, dass die Schnitte nicht ganz bis zur Mitte gehen, sondern dort einen Steg von ca. 4 cm übrig lassen, so dass der Kuchen nicht auseinander fällt. Die Schnitte von beiden Seiten her in Richtung Mitte ansetzten (ob möglichst auf gleicher Höhe auf beiden Seiten oder versetzt, ist Deiner Kunst überlassen).

Schritt 5

Nun jeden Baumast 1-2 x drehen. An der Spitze des Baumes wird das nicht mehr möglich sein, ohne den Baum kaputt zu machen, daher an der Spitze einfach die Ränder mit einer Gabel andrücken (wie bei Teigtaschen oder Ravioli) und somit verschließen.
Zuletzt den Kuchen noch mit einem verquirten Ei bestreichen.

Schritt 6

Den Baum nun auf einem mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegten Blech für ca. 30 min backen. Damit er nicht zu dunkel wird, habe ich ihn nach ca. 12 min mit einer Alufolie abgedeckt und von Umluft auf Ober-/Unterhitze umgeschaltet.
Ist der Kuchen fertig und abgekühlt, kannst Du ihn mit pulverisiertem Erythrit bestäuben.

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Butterkekse

Butterkekse

Portionen

36

Zeit gesamt

60 min

Level

easy

Rezept

Butterkekse

Keeeeeksseeeeee! Kannst Du Dich noch an das Krümelmonster aus der Sesamstraße erinnern? Großartig, oder? Ich lieb das Video, in dem es uns erklärt, was wichtig ist. Für das Krümelmonster sind es natürlich die Kekse! (für alle die, die dieses Video noch nie gesehen haben, habe ich es hier verlinkt – viel Spass!)
Also, Spass beiseite – ich habe hier ein paar fluffige Kekse zusammen gestellt, einen Teil davon mit Backkakao dunkel eingefärbt und 2 Varianten ausprobiert, diese Kekse zu gestalten. Einmal als Schnecke und einmal als eine Art Schachbrett. Wenn Du Lust hast, kannst Du es ja auch mal versuchen.

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 150 g Erythrit (pulverisiert)
  • 50 g Xylit (pulverisiert)
  • 2 Eier (bei mir immer Größe L)
  • 100 g  gem. und blanchierte Mandeln
  • 100 g Mandelmehl
  • 40 g Kokosmehl
  • 30 g (Süß-)Lupinenmehl
  • 1 Päckchen geeignetes Backpulver
  • 5 g Xanthan
  • 2-3 EL Backkakao

Kekse sind mir wichtig!

Baumkuchen der anderen Art
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Zitronenhappen

Die Qual der der Wahl….Butterkekse, Zitronenhappen, Mandelkekse?

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Butter anwärmen und dann mit Eiern und dem pulverisierten Erythrit und Xylit schlagen.

Schritt 2

Die trockenen Zutaten untereinander gut mischen und dann zur Buttermasse geben und kneten.

Schritt 3

Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingepackt für ca. 30min ins Gefrierfach zum Kühlen geben.

Schritt 4

Die gekühlte Kugel in 2 Hälften teilen. Eine Hälfte mit 2-3 EL Backkakao verkneten, so dass diese schön dunkel wird.

Schritt 5

Um die Keksschnecken zu produzieren, verwende jeweils ca. 1/2 der beiden Teighälften und rolle diese dünn aus. Das klappt am besten auf einer Dauerbackfolie (ggfs. etwas einfetten) und einer Frischhaltefolie. Es sollte ungefähr die gleiche Fläche dabei entstehen, so dass Du danach die beiden Flächen aufeinander legen und eng zusammen rollen kannst.
Von der Rolle dann ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegten Backgitter ablegen.

Schritt 6

Für die Schachbrettkekse von der restlichen hellen Teigmenge ca. 1/3 abtrennen und dünn ausrollen – am besten in eine rechteckige Fläche.
Die restlichen Teigmengen in möglichst gleich lange und dicke Würste rollen. Diese dann abwechselnd auf dem ausgerollte hellen Rechteck übereinander in 2er Reihen in der Längsrichtung legen. Danach alles in dem Rechteck von der langen Seite her einrollen. Danach von der Rolle – so wie bei den Schnecken auch – jeweils ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf dem Backgitter ablegen.

Schritt 7

Ofen auf ca.150 Grad Umluft vorheizen. Nach Erreichen der Temperatur die Kekse für ca. 10 min bei Umluft und weiter 10 min bei Ober-/Unterhitze backen. Nach den ersten 10 min ggfs. mit Folie abdecken, so dass sie nicht zu dunkel werden.

Schritt 8

Nach dem Backen am besten von der Dauerbackfolie oder dem Backpapier herunter nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

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Nusszopf aus Hefeteig

Nusszopf aus Hefeteig

Portionen

20

Zeit gesamt

150 min

Level

medium

Rezept

Nusszopf aus Hefeteig

Das wunderbare Hefeteig-Rezept von Diana Ruchser habe ich ja ein kleines bisschen abgewandelt und auch für diesen Monster Nusszopf verwendet. Wow, der ist echt ordentlich geworden und schmeckt zum Niederknien!
Ich habe natürlich auch gleich richtig ausgeholt und die doppelte Teigmenge verwendet, damit es sich auch lohnt. Was mich ja immer wieder begeistert an all den LowCarb Backwaren ist, dass man sie auch gut ein paar Tage aufbewahren kann und die dennoch nicht austrocknen, wie die herkömmlichen Kuchen oder Brötchen/Brote. So ist es auch bei diesem Nusszopf. Und wenn alle Stricke reißen, wird ein Teil davon eingefroren und bei Bedarf aufgetaut. So ist auch immer etwas vorrätig, wenn sich unvorhergesehener Besuch ankündigt.

Zutaten

Für den Teig findest Du das Rezept hier. Bitte daran denken, dass alles, was im Folgenden an Zutaten aufgelistet ist, für die doppelte Menge Teig gedacht ist.

Für die Füllung:

Eine Nuss-Schoko-Bombe – dieser Nusszopf!

Baumkuchen der anderen Art
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Torta della Suzy

Schon eine schwierige Enstscheidung, oder?

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Teig in 2 gleiche Teile teilen und jeweils zwischen Backpapier oder (besser) Dauerbackfolien mit Bambusfaser bemehlt, möglichst zu jeweils einem Rechteck, ausrollen.
Ofen auf ca. 150 Grad Umluft vorheizen.

Schritt 2

Die Füllung vorbereiten und dafür die beiden Tafeln Schokolade in kleine Stücke hacken oder raspeln. Diese mit den anderen trockenen Zutaten vermischen und auf den beiden Teighälften gleichmäßig verteilen. Rundherum einen Rand ohne Belag lassen, so dass sich der Zopf besser verschließen lässt.

Schritt 3

Die Butter schmelzen und anteilig jeweils über die beiden belegten Teighälften gießen.

Schritt 4

Nun beide ausgerollten Teighälften der von der Längsseite her aufrollen und die Enden verschließen.

Schritt 5

Beide Rollen nebeneinander legen, ein Ende miteinander verschließen und dann die beiden Rollen verflechten. Ggfs. wie auf den Bildern zu sehen einschneiden und mit flüssiger Sahne oder Butter bepinseln.

Schritt 6

Kuchen im Ofen auf einem Backgitter mit Backpapier oder Dauerbackfolie für ca. 1 Std. backen. Sollte er zu dunkel werden, mit Alufolie bedecken und von Umluft auf Ober-/Unterhitze (sonst fliegt die Folie weg) fertig backen. Aus dem Ofen herausnehmen und abkühlen lassen. Jetzt einfach nur noch genießen.

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Orangenrolle

Orangenrolle

Portionen

10

Zeit gesamt

80 min

Level

medium

Rezept

Orangenrolle

„Schatz, soll ich den Rest der Rolle einfrieren?“ – „Iff verfteh die Frafe nifft!“
Ungefähr so hat sich das die Tage bei Wongs zu Hause angehört….klares Anzeichen dafür, es hat geschmeckt!
Wenn jemand in der Nähe eine Orange oder Mandarine schält, dann riecht das immer toll und frisch und ab liebsten würde man sich direkt am Essen beteiligen. Meist werden die geschälten Früchte aber ziemlich gut verteidigt.
Um meinen eigenen Leckerbissen zu backen, habe ich mir dann eben auch eine Orange organisiert, so! Was daraus geworden ist, siehst Du in diesem Post: Ein gefüllte up-side-down Orangenrolle. Also das beste aus 2 Welten – ein up-side-down-Cake und eine Rolle, gefüllt mir einer Sahne-Frischkäsefüllung. Allein rein optisch finde ich den up-side-down Effekt den Knaller und ich kann sehr entspannt sagen, dass die Rolle auch noch wirklich frisch und lecker schmeckt. Also keinen Grund, Reste (was ist das eigentlich?) einzufrieren.

Zutaten

Die Orange:

  • 1 Orange (Bio, denn die Schale wird auch benötigt)
  • 200 ml Wasser
  • 3 EL Xylit

Für den Teig:

  • 6 Eier (bei mir immer Größe L)
  • 100 g gem. und blanchierte Mandeln
  • 50 g Mandelmehl
  • 25 g Eiweißpulver
  • 25 g Kartoffelmehl/-stärke
  • 120 g Erythrit (pulverisiert)

Für die Cremefüllung:

Der Geruch, der in Xylitwasser gekochten Orangen in der Küche, ruft geradezu nach einer tollen Kreation!

Baumkuchen der anderen Art
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Kürbis Gnocchi Fritters

Kürbis in allen Versionen….auch als Gnocchi Fitters!

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Die Orange waschen, rund herum mit einer Zitrusreibe abreiben (Abrieb aufheben) und dann in dünne Scheiben schneiden. Kerne und Endstücke entsorgen. Wasser mit Xylit erhitzen, bis dieses aufgelöst ist, dann die Orangenscheiben darin weich köcheln. Nach ca. 20-30 min haben die Orangenscheiben die gewünschte Konsistenz erreicht, diese aus dem Xylitwasser herausnehmen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Wichtig ist auch, dass erst nach dieser Zeit die Bitterstoffe verschwinden und den Geschmacks des Kuchens dadurch nicht beeinträchtigt wird.
Die im Topf übrige gebliebene Flüssigkeit (Wasser-Xylit-Orange) kannst Du gerne in ein Glas füllen, kühl stellen und später mit etwas Sprudel zu einer Limonade auffüllen.

Schritt 2

Ofen auf ca. 160 Grad Umluft vorheizen. Währenddessen die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Dann die Eigelbe mit Erythrit so lange schlagen, bis diese Mischung schön hell und schaumig geworden ist. Den Orangenabrieb, sowie die restlichen trockenen Zutaten erst untereinander und dann Stück für Stück untermischen. Dabei immer wieder etwas vom Eischnee dazugeben, um den Teig schön geschmeidig zu halten. Den letzten Rest des Eischnees unterheben.

Schritt 3

Ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie auskleiden (ggfs. mit Backtrennspray benetzen) und zuerst die Orangenschalen unregelmäßig darauf verteilen. Danach den Teig darüber gießen und entsprechend verteilen und glatt streichen. Das Blech danach durchaus aus einer Höhe von 10-15 cm auf die Arbeitsfläche fallen lassen, so dass sich auf der letzte Luftraum, der sich ggfs. um die Orangenscheiben gebildet haben könnte, mit Teig füllt.

Schritt 4

Das Blech nun in den Ofen geben und den Teig für 10 min bei 160 Grad Umluft und weitere 20 min bei 160 Grad Ober-/Unterhitze backen. Sollte er zu dunkel werden, bitte mit Alufolie abdecken.

Schritt 5

Ist der Teig fertig gebacken, diesen mithilfe eines anderen Backgitters 2x stürzen, so dass die Orangenschalen wieder auf der Unterseite sind. Beim 2. Mal stürzen, den Teig allerdings auf ein sauberes Geschirrtuch stürzen. Damit dann den Teig möglichst eng einrollen und den Teig komplett darin auskühlen lassen.

Schritt 6

Während der Teig auskühlt, kann Du nun die Creme zusammen rühren. Mische das Xylit mit dem Xanthan. Schlage zuerst die Sahne, gib dann den Frischkäse und das Xylit-Xanthan-Gemisch dazu. Schmecke die Creme mit Vanille als Flavor Drops oder echte Vanille ab, Die Creme sollte am Ende eine Konsistenz wie steif geschlagene Sahne haben.

Schritt 7

Ist die Teigrolle abgekühlt, rolle sie langsam aus dem Geschirrhandtuch und verteile die Creme in der Rolle. Nun rolle diese wieder so eng wie möglich zusammen und umwickele sie stramm mit Frischhaltefolie. Nun gehört die Rolle ein paar Stunden in den Kühlschrank. Ich empfehle es gerne, sie über Nacht oder mind. 8 Stunden zu kühlen.

Schritt 8

Gut gekühlt nimmst Du die Rolle aus dem Kühlschrank, entfernst die Frischhaltefolie und kannst nun die Rolle mit pulverisiertem Erythrit (nicht als Menge in der Zutatenliste aufgeführt) bestäuben (oder sie aber mit geschmolzener Zartbitterschokolade dekorieren).
In dünnen Scheiben geschnitten und gekühlt, schmeckt diese Rolle einfach unwiderstehlich.

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Zitronenhappen

Zitronenhappen

Portionen

30

Zeit gesamt

45 min

Level

easy

Rezept

Zitronenhappen

Na? So ein kleiner Happen zum Kaffee gefällig?
Wichtig natürlich, dass er wenig Kohlenhydrate haben soll und keinen raffinierten Zucker, richtig? Gesagt getan. Aus Mandelmehl, Ei und viel Zitrone entsteht eine kleine Süßigkeit, die man ohne Reue genießen kann. Wer sich weitere KH sparen möchte, oder aber auf z.B. Maltit verzichten möchte, kann das Topping aus anders gestalten, als mit den 2 Farben Schokolade; so z.B. mit einem einfachen Erythrit-Zitronensaft-Guss oder aber mit einem Frischkäse-Topping. Alles kann, nichts muss.
Ich habe mich für die gute Schokolade entschlossen und genieße jeden Happen mit einer leckeren Tasse Bullet-Proof-Coffee oder einem einfachen Espresso. Für mich ein Stück Lebensqualität!

Zutaten

Für den Boden:

Für die Zitronenschicht:

  • 100 g Mandelmehl (weiß und teilentölt)
  • 80-90 g Zitronensaft (frisch gepresst und ohne Fruchtfleisch)
  • Abrieb einer Zitrone
  • 3 Eier (bei mir immer Größe L)
  • 100 g Erythrit pulverisiert

Für das Topping:

Zitronenhappen sind das kleine amuse geule zum Kaffee!

Baumkuchen der anderen Art
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Mandelkekse

Oder lieber Mandelkekse?

Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Ofen auch ca. 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter erwärmen (z.B. in der Microwelle).

Schritt 2

Butter, Ei, Vanille und Erythrit schaumig schlagen, dann das Mandelmehl hinzugeben und zu einem gut formbaren Teig kneten. Das geht super mit den Händen.

Schritt 3

Teig dünn ausrollen (ca. 3 mm dick) und in ein/e geeignete Form/en geben. Diese Formen sollten entweder aus Silikon sein, oder aber mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegt oder mit Backtrennspray eingenebelt sein.
Das Ausrollen des Teiges funktioniert am besten, wenn man zwischen Teig und Nudelholz Frischhaltefolie legt.

Schritt 4

Form/en für 10 min im Backofen backen, danach die vorgebackenen Böden herausnehmen.

Schritt 5

Während die Böden backen, die Zutaten für die Zitronenschicht zusammen mischen. Diese Mischung sollte feucht sein und gut streichbar.
Diese dann auf die vorgebackenen Böden streichen gut gleichmäßig verteilen. Die Schicht sollte ca. 1,5 – 2 cm hoch sein.
Nun alles nochmals weitere 20 min in den Backofen geben.

Schritt 6

Fertig gebacken, die Teile aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Danach in kleine Stücke schneiden (ca. 3 x 4 cm groß) und vollständig auskühlen lassen.

Schritt 7

Weiße bzw. dunkle Schokolade mit jeweils 1/2 TL Kokosöl im Wasserbad schmelzen (nicht verbrennen, sonst verliert die Schokolade ihren Glanz) und dann mit Hilfe eines Löffels über die Happen verteilen.

Schritt 8

Die Zitronenhappen am besten im Kühlschrank für einige Stunden kühlen und auch weiterhin dort in einer Box aufbewahren, denn gekühlt schmecken sie zum heißen Kaffee am besten.

Tip

Anstelle von Zitronensaft und -abrieb kannst Du auch Orangensaft und -abrieb verwenden. Dann wird der Happen mehr eine Marzipannote bekommen, denn die Orange unterstützt das Marzipanaroma des Mandelsmehls.

Tip

Wer den Happen lieber etwas weicher (also nicht so Keks artig) haben möchte, tauscht bei Boden und/oder Zitrusschicht jeweils die Hälfte des Mandelmehls gegen gemahlene und blanchierte Mandeln aus.

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Torta della Suzy

Torta della Suzy

Portionen

12

Zeit gesamt

120 min

Level

medium

Rezept

Torta della Suzy

Sooooo, aaaalso….nach dem klaren Voting für die Torta della Nonna – ist sie nun da – meine „Torta della Suzy“.

Ich kenne diese „Torte“ aus vielen italienischen Eiscafés oder auch dem Urlaub in Italien und liebe sie. Auch wenn ich früher – also in der Vor-LC-Zeit – eher nicht so die Koch- und Backmaus war, so muss ich sagen, dass sich das mit dem (im Grunde notgedrungen, weil nichts passendes im Handel verfügbar) Experimentieren in der LowCarb-Welt sehr geändert hat. Ergo habe ich mich dann also auch an diese Torte gewagt. Eine klassische Torte, so wie wir das in Deutschland verstehen – so mit mehreren Stockwerken und Sahne -, ist das keine. Sie gleicht eher einer Tarte, nur eben ohne Früchte. Die klassische Torta della Nonna hat einen Mürbeteigboden und eine Zitronen-Vanille-Pudding-Füllung, was dann von gerösteten Pinienkernen und Staubzucker getoppt wird.

Ich habe vor vielen Monaten in einer Kochshow von dem 1-2-3 Prinzip für den klassischen Mürbeteig gehört: 1 Teil Zucker – 2 Teile Butter – 3 Teile Mehl. Dieses Prinzip hat mich nicht in Ruhe gelassen, weil es sehr simpel klingt. Ok, beim LC Backen ist vieles gerade nicht simpel, aber irgendwie muss sich das doch realisieren lassen. Gesagt, getan und ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Auch bei der Füllung habe ich etwas experimentiert, denn auch LC Pudding ist ja nicht immer so einfach zu bekommen, oder sich selbst zusammen zu stellen. Ich habe daher einen Lemon Curd als Grundlage genutzt und dazu dann eine Mascarponecreme gegeben. Es entsteht eine tolle cremige Konsistenz.

Ja, um solch eine Torte della Suzy zu machen, braucht es etwas Zeit, aber das Ergebnis ist umwerfend. Wenn Du auch Lust hast, sie nachzubacken, freue ich mich über Deine Ergebnisse z.B. auf Instagram oder facebook – Du kannst mich dort gerne verlinken.

Zutaten

Für den Mürbeteig:

  • 100 g Xylit – bzw. bei mir 50 g Xylit und 60 g Erythrit (wegen der geringeren Süßkraft)
  • 200 g kalte Butter
  • 300 g Mehl aufgeteilt in:
    • 150 g Mandelmehl
    • 75 g gemahlene (und blanchierte) Mandeln
    • 25 g Kokosmehl
    • 50 g Bambusfaser
    • 1 TL Xanthan
    • 2 Eier
    • 1 Prise Salz
    • Ggfs. 50 ml Mandelmilch (oder normale Kuhmilch), wenn der Teig zu fest werden sollte

Für die Füllung:

  • Saft von 3 Zitronen und Abrieb einer Zitrone
  • 60 g Butter
  • 50 g Xylith und 60 g Erythrit
  • 3 Eier (bei mir immer Größe L)
  • 500 g Mascarpone
  • Mark einer Vanillenschote oder 3-4 Tropfen Flavor Drops Vanille

Für das Topping:

  • 50 g Pinienkerne
  • 2 EL Erythrit pulverisiert

 

Ein Aufwand, der sich lohnt – mit dieser Torta della Suzy fühlst Du Dich wie in Italien!

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Schritt für Schritt Anleitung

Schritt 1

Kalte Butter in Stückchen schneiden und mit allen anderen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben. Alles zu einem Teig kneten (braucht etwas Muskelkraft oder eine gute Küchenmaschine), zu einer Kugel formen und in Folie eingepackt im Kühlschrank für ca. 30-45 min ruhen lassen.

Schritt 2

Alle 3 Eier trennen. 2 Eigelb zusammen mit Butter, Zitronensaft und -abrieb, sowie Xylit und/oder Erythrit gut vermischen und in einem Topf unter Rühren erhitzen. Die Masse sollte nicht kochen.

Schritt 3

Nun den Mascarpone mit dem letzten verbliebenen Eigelb in die Zitronenmasse geben und mit unterrühren. Der Mascarpone schmilzt durch die Wärme und es entsteht eine schöne geschmeidige Creme. Für den Vanillegeschmack nun entweder ein paar Tropfen der Flavor Drops oder das Mark einer echten Vanilleschote hinzugeben.

Schritt 4

Topf vom Herd nehmen und bis zu lauwarm abkühlen lassen. In dieser Zeit die 3 Eiweiss zu Eischnee schlagen und dann unter die lauwarme Creme heben.

Schritt 5

Ofen auf ca. 180 Grad Umluft vorheizen.

Schritt 6

Nun den Teig aus der Kühlung nehmen und 2/3 davon mithilfe von Frischhaltefolie oder Dauerbackfolie mit Bambusfaser bemehlt ausrollen. So in eine Form geben, dass die Ränder hochgezogen werden können. (Meine Form hat 24x24cm). Den Boden mit einer Gabel einige Male einstechen.

Schritt 7

Nun die Creme in die belegte Form hinein schütten und den Rest des Teiges so ausrollen, dass dieser als Deckel auf die Creme gelegt werden kann. Die Ränder sollten umgelegt werden, so dass für die Creme keine Möglichkeit besteht heraus zu laufen.

Schritt 8

Bei ca. 180 Grad Umluft für 15 min backen, danach weitere 15 min bei ca. 165 Grad Ober- / Unterhitze weiter backen (ggfs. mit Alufolie abdecken, so dass er nicht zu dunkel wird).

Schritt 9

Den Kuchen sehr gut auskühlen lassen. Pinienkerne in der Pfanne anrösten und auf den ausgekühlten Kuchendeckel geben und mit Pudererythrit bestreuen.

Finito la musica!

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